Rote Bete – So rot! So lecker! So gesund!

Sie gilt als eine der gesundesten Gemüsesorten überhaupt. Die kleine Knolle ist ein echtes Superfood und steckt voller Antioxidantien, Vitamine und Eisen – für ein besseres Aussehen, ein starkes Immunsystem und den Extraschub an Energie.
By: DENNIS / 01.03.2019 / Geschichten

Jetzt mal ehrlich! Welches Gemüse kennt ihr, dass seinen eigenen Twitter-Kanal betreibt? Ok, nicht die Rote Bete betreibt diesen, aber ein Wissenschaftler namens Andrew Jones von der Universität of Exeter hat seinen eigenen Twitter-Account @AndyBeetroot genannt und tweeted regelmäßig neueste Forschungsergebnisse zur leistungssteigernden Wirkung der roten Superknolle.

Was macht sie so gesund?

Da wir hier keinen wissenschaftlichen Aufsatz formulieren wollen, befassen wir uns kurz mit den wichtigsten Eigenschaften und was die Rote Bete so gesund macht. Da sind zum einen die speziellen roten Pflanzenfarbstoffe, die sogenannten Betanine. Sie schützen vor Zellschäden und -veränderungen, wirken also stark antioxidativ und antikancerogen. Außerdem helfen Betanine beim Abbau von Giftstoffen, da sie die Leberfunktion stärken.

Rote Bete

Durch den hohen Anteil an Eisen, B-Vitaminen und Folsäure, wird die Bildung von Blutkörperchen verstärkt und somit die Durchblutung im Körper verbessert. Das kurbelt außerdem die Verdauung und den Stoffwechsel an. Du bist immer noch nicht überzeugt? Die tolle Knolle kann noch mehr und sorgt sogar für einen positiven äußerlichen Effekt. Durch die Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen, werden Haut, Haare und Nägel gefestigt, reiner und schöner. Und der Clou zum Schluß: Gerade einmal 43 Kalorien kommen auf 100 Gramm Rote Bete.

So bereitest du sie zu!

Am Anfang befreist du die Wurzel unter fließendem Wasser von dem Dreck. Egal wie du Rote Bete anschließend zubereitest, solltest eins immer beachten. Der rote Farbstoff ist so intensiv, dass er nur schwer von Haut und Kleidung zu entfernen ist. Daher solltest du bei der Zubereitung Einmalhandschuhe tragen. Auch Schneidebretter solltest du mit Back- oder Butterbrotpapier abdecken, da die rote Farbe sonst tief in die Holzmaserung eindringt.

Für eine leckere Suppe oder cremigen Püree, musst du sie vorher garen. Dazu gibst du die gewaschene Rote Bete in einen Topf, bedeckst sie mit kaltem Wasser und lässt sie bei geschloßenem Deckel ca. 30 Minuten köcheln. 5 Minuten vor Ende der Garzeit, gibst du noch ein wenig Salz hinzu. Anschließend schreckst du sie mit kaltem Wasser ab und reibst die Schale ab.

Auch gebacken ist Rote Bete ein absoluter Genuss. Um sie vor der Hitze zu schützen, wickle sie einfach erst in Backpapier und dann in Alufolie. Jetzt kann sie für ca. 45 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Am Ende aus der Umhüllung befreien und mit kaltem Wasser abschrecken, um den Garprozess zu beenden.

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Rote-Bete-Suppe mit Feta, Kräuterpesto und Pita-Chips

Die knallige Rote-Bete-Suppe, wird mit frischem Meerrettich und saurer Sahne verfeinert und mit einem grünen Kräuterpesto und zerbröseltem Feta getoppt. Sie ist aber nicht nur ein echter Hingucker, sondern wärmt auch schön und ist obendrein noch super gesund! Zum Rezept

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